Zespó³ Szkó³ w Dynowie

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Przemyœl

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Przemyœl – die uralte Stadt an der heutigen Grenze Polens, wo den Reisen der erste Windhauch von Osten, der Vorgenuss der stürmischen Geschichte von früherem polnischem Grenzland begrüßt, wo ihn die eigenartige Atmosphäre des einstmaligen Galiziens umschwebt und aufnimmt.
 




 

Sehenswürdigkeiten


Unbedingt muss man jedoch sehen: das Kazimierzowski– Schloss mit seinen Grundmauern im Renaissancestil, vorromanischen und gotischen Bauteilen, barocke Franziskaner– und Karmeliterkirche mit vorzüglichen Rokokoskulpturen der Lemberger Schule (von Fabian Fesinger und Pinzel), ganz imposante Reste der alten Stadtmauern,drei Museen mit ihren reichen Sammlungen: Erzbistums-, Volks-, und Glocken- und Pfeifenmuseum,den interessanten Uhrturm und die Ausstellung „Festung Przemyœl“. Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang durch die Altstadt, durch die schmalen Gassen, die in die Richtung des Schlosses empor steigen. Unterwegs kann man viele interessante Sezessionsvillen in den Gärten bewundern, Domkirche, russischorthodoxe Kirche oder Benediktiner- und Reformatem-Kirche aufsuchen.



Textautor: Marek Motak
Übersetzung ins Deutsche: Andrzej Kochmañski (Text)
und Barbara Karnas
 




Forts


Anfang des 20. Jahrhunderts war die Festung Przemyœl eine der größten und modernsten Festungen Europas. Während des ersten Weltkrieges wurde sie zum Schauplatz blutiger Kämpfe. Unter anderen kämpften hier die Österreicher, Ungarn, Russen, Deutschen, Tschechen, Polen und Italiener. Sie wurde damals mit der französischen Festung Verdun vergliechen, und Przemyœl wurde als das „Verdun der östlichen Front“ bezeichnet. Heutzutage wurde sie zum Völkerschlachtdenkmal 1914-1915, das in einer wunderschönen Landschaft des Karpatenvorlandes, auf den malerischen Anhöhen inmitten der Wälder gelegen ist. Die einzelnen Forts, gesprengt am 22. März 1915 – dem Tag der Kapitulation – existieren heute als malerische Ruinen, die zum Nachdenken zwingen.
Die Festung Przemyœl ist ein Kulturerbe nicht nur für die Bewohner von Przemyœl, sondern auch für alle Völker Europas. Das Defensivsystem der Festung veranschaulicht das Niveau der Errungenschaften der österreichischen Verteidigungskunst, angefangen mit den Schanzen des ersten befestigen Lagers aus den Jahren 1854-55, über die Artillerieforts der 70er und 80er Jahre des 19. Jahrhunderts, Panzerforts um die Wende des 19. Jahrhunderts, bis zu den Feldbefestigungen von 1914 und 1915. Eine besondere Beachtung findet die Tatsache, dass um die Forts von Przemyœl herum, die in ihrer Mehrheit bis heute noch nicht mit der Stadt verschmolzen sind, eine seit dem 1. Weltkrieg unveränderte Landschaft erhalten geblieben ist- die Landschaft des Schlachtfeldes. Erhalten geblieben sind sowohl die Reste des Tarngewuchses, ehemalige malerische strategische Strassen und die Aussichtspunkte einzelner Forts, als auch die Überreste zahlreicher Erdwalle und Schützengräben, die sich zwischen den einzelnen Forts hinziehen.
Heute spielen die Ruinen der Forts eine ähnliche Rolle wie die der alten Burgen für die Träumer. Ungenutzt, manchmal in Waldesstille verloren, still, monumental und geheimnisvoll, werden sie zu Quellen zahlreicher Legenden und Erzählungen. Indem wir die dunklen Festungskasamatten besichtigen, lassen wir wiederholt unserer Einbildungskraft die Zügel schiessen und sehen undeutliche Schattenrisse der hier Anfang unseres Jahrhunderts kämpfenden Soldaten. Die Wände langer, unterirdischer Gange geben das Echo unserer Schritte, so dass es uns vorkommt, als ob uns jemand entgegenkäme. Die Festung von Przemyœl kann man zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferde besuchen /im Winter– auf Langlaufschiern/. Man nähre die Hoffnung, dass sich die zuständigen Organisationen und Institutionen im Laufe der Zeit bemühen werden, die Anziehungskraft der einzelnen Ferteidlgungswerke zu steigern.

Textautor: Tomasz Idzikowski
Übersetzung ins Deutsche: Andrzej Kochmañski (Text)
und Barbara Karnas
 




 

Fremdverkehr und Natur


Das, was am meisten bezaubert jeden, der zum ersten Mal unsere Stadt besucht, ist ihre Lage. Das ist ein unvergänglicher Wert der Stadt, dank dem sich bei vielen Besuchern diese erste Bezauberung in ein tiefes und dauerhaftes Gefühl verwandelt. Der Blick auf die Stadt, auf die Kirchentürme, auf die Bastei des Kazimierzowski- Schlosses und auf das Sanbett ist zu jeder Jahreszeit, und selbst zu jeder Tageszeit anders.
Die ungewöhnliche Lage von Przemyœl bewundert man am besten aus den die Stadt umringenden Hügeln: Zniesienie (350 Meter ü.d.M.), Winna Góra (238 Meter ü.d.M.) oder Lipowica (310 Meter ü.d.M.). Przemyœl ist keine Großstadt, und es ist schwer, sich hier zu verlaufen, aber hauptsächlich für Touristen wurde ein Touristenweg Przemyœl- Stadtzentrum vorbereitet und markiert. Er führt u.a. durch den Schlosspark, der einen der „Grünflecke“ bildet, die bei der Einfahrt in die Stadt in die Augen fallen. Das Grün und die Natur sind denn für Przemyœl genauso wichtig, wie ihre Geschichtsdenkmäler.
Gleich hinter den Umzäunungen der Stadt läuft die Grenze des Landschaftsschutzgebiets „Pogórze Przemyskie“ („Przemysler Gebirgsvorland“), das, hinsichtlich der Größe, das dritte unter solchen Gebieten in Polens ist. Diese, die Natur mögen und nicht viel Zeit für lange Wanderungen haben, sollen das kaum 7 Kilometer von Przemyœl entfernte Arboretum in Bolestraszyce besuchen. Auf dem nicht großen Gelände sind Hunderte von Pflanzenarten angesammelt, die nicht nur für die Region um Przemyœl typisch sind, sondern auch aus anderen Regionen Polens und der Welt kommen.
Der Gattungsreichtum von Wäldern des Stadtgeländes und ihre Anzahl haben auch ihrer Einfluss auf die Tierwelt. Da sind die meisten der in unserem Land getroffenen großen Säugetiere vorhanden. Einige von ihnen z B.: Rotwild, Wildschweine, Wölfe und Luchse fühlen sich in dieser Gegend besonders gut. Seit ein paar Jahren kommen hierher auch regelmäßig Bären aus Bieszczady.
Ebenso reich ist hier die Vögelwelt, in der Schreiadler und andere Raubvögel herrschen. Echte Seltenheit unter den Vögeln (nicht allein für Ornithologen) sind hier Bienenfänger, die in den Böschungen der Abbauhohlräumen von Ziegeleien nisten, schwarze Ströche von Wiarbett, geheimnisvolle Wachtelkönige und Uralnachteulen, die man im Premysler Schlosspark trifft. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass Przemyœl außergewöhnlich freigebig durch die Natur damit beschert wurde, was sie in dieser Klimazone hat.


Textautor: Ryszard Kosterkiewicz
Übersetzung ins Deutsche: Andrzej Kochmañski (Text) und Barbara Karnas
 

 


 

Zespó³ Szkó³ w Dynowie
2005